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Gewesen im WS 2010/2011: DIE ALPEN IM WANDEL |
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Gemeinsame Vortragsreihe des „Badischen Landesvereins für Naturkunde
und Naturschutz“ im WS 10/11 in Kooperation mit dem Naturmuseum Freiburg
und der Universität Freiburg: Vorträge jeweils 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30, Hörsaal Zoologie, Institut Biologie I, Hauptstr.1 Freiburg (während der Zeit der Baustelle Habsburger Strasse zu erreichen mit der Buslinie 28 ab Bertoldsbrunnen, Theater, Fahnenbergplatz oder Siegesdenkmal bis Hauptstraße / Botanischer Garten). |
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Mittwoch, 27.10.2010 Die Entstehung der Alpen
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Mittwoch, 10.11.2010
„Der gefesselte Strom“
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Mittwoch, 24.11.2010 Baukultur in den Schweizer Alpen - zwischen Tradition und Moderne In der unterschiedlichen Topographie der Schweizer Alpen entstand im Laufe der Zeit ein ebenso abwechslungsreiches wie vielgestaltiges Gefüge von bäuerlichen Bewirtschaftungssystemen. Im alpinen Mehrstufenbetrieben zwischen Tal, Maiensäss und Alp sind die Wohn- und Ökonomiebauten in ihrer Formenvielfalt Ausdruck für ein bäuerliches Wirtschaften, das Risiken und Nutzung gut abzuwägen verstand. Gegenüber Einflüssen aus Solddienst und Fernhandel blieb die Baukultur lange Zeit erstaunlich resistent. Nach Mitte des 19. Jahrhunderts haben sich einzelne Talschaften dank Strassen- und Bahnbau sowie Kraftwerkanlagen tiefgreifend verändert. Heute liefern international renommierte Architekten Beispiele, wie zeitgemäße ländliche Bauten entstehen können, ohne die kulturelle Vielgestaltigkeit zu negieren.
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Mittwoch, 01.12.2010 Die Gletscher der Alpen und ihre Veränderungen
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Mittwoch, 15.12.2010 Die Baumgrenze der Alpen: Phänomene, Ursachen, Dynamik |
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Seit über hundert Jahren heftig diskutiert, blieb die Ursache des
weltweiten Phänomens Waldgrenze gefangen in regionalen
Interpretationsversuchen. Ein globals Phänomen ruft aber nach einer
globalen Antwort. Heute können wir die geben. Der Vortrag wird aufzeigen,
dass es eine globale Isotherme gibt auf der alle natürlichen Waldgrenzen
der Erde mit erstaunlich geringen regionalen Abweichungen liegen. Warum
die Härte des Bergklimas gerade Bäume trifft und nicht alle Pflanzenarten
hat weder mit einem evolutiven Rückstand der Bäume oder Unzulänglichkeiten
im Stoffwechsel zu tun, sondern lässt sich durch physikalische Faktoren
erklären. Die Hörer werden nach dem Vortrag verstehen, warum zwischen
einem Baum an der Waldgrenze, dem Gletscherhahnenfuss, und dem Winterraps
auf den Feldern kein grundsätzlicher Unterschied in der physiologischen
Bewältigung von Kälte besteht. Die Waldgrenze der Alpen fügt sich perfekt
in das globale Muster ein. Mit steigender Temperatur wird sie ansteigen.
Schon heute zeigen Bäume an der alpinen Waldgrenze exzeptionelle Zuwächse. Literatur: Körner, Ch. (2003): Alpine Plant Life (Springer, Berlin) |
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Mittwoch, 19.01.2011 Flora und Vegetation der Schweiz (er
Alpen) und ihre Veränderungstendenzen |
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Die
Schweiz beherbergt auf kleinem Raum eine außerordentlich artenreiche Farn-
und Blütenpflanzenflora. Neben vielfältigen Natur- und Lebensräumen sind
es gerade einschneidende Ereignisse in der Florengeschichte des Landes,
die zu diesem Reichtum beigetragen haben und bis heute in der Vegetation
sichtbar sind. Ausführlich geht der Vortrag dann auf Chancen und Risiken
aktueller Floren- und Vegetationsveränderungen ein, die durch
Landnutzungs- und Klimawandel ausgelöst werden. |
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Mittwoch, 02.02.2011
Eine endemische Pflanzenreise durch |
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Die Alpen sind das mächtigste und größte Gebirge Europas.
Sie erstrecken sich von den Ligurischen Alpen im Westen bis zum Wiener
Schneeberg im Osten über eine Länge von mehr als 1.000 km und über eine
mittlere Breite von etwa 200 km. Mit 4.807 m ist der Montblanc die höchste
Erhebung. Die übrigen
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Mittwoch, 16.02.2011
Die ausgewechselte Landschaft. |
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| Der Vortrag dokumentiert mit vielen Bildern die Entwicklung der Schweizer Landschaft seit dem vorletzten Jahrhundert. In unserem mitteleuropäischen Raum entstand die traditionelle Kulturlandschaft durch menschliche Nutzung, wobei das Schöne und Wirtschaftliche nicht im Widerspruch zu einander standen, sondern sich gegenseitig ergänzten. Jedes Landschaftselement, jeder Flurname erzählte eine eigene Geschichte, die der Mensch lesen und abrufen konnte. Die Landschaft hat dadurch ein Gedächtnis erhalten. Doch das Langzeitgedächtnis der Landschaft droht zu erlöschen. Mittlerweile sind fast alle Kulturgrenzen in der Landschaft bis zur Unkenntlichkeit verwischt. Die meisten Landschaftselemente wurden ersatzlos beseitigt. Nachdem man im letzten halben Jahrhundert die Landschaft mehr oder weniger nur als ökonomisches Potential betrachtet hat, wird die Abwesenheit einer "geistigen Dimension" spürbar. | |
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Ganztägiges Seminar
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veranstaltet von der Akademie für Ländlichen Raum (ALR) in Kooperation mit der Universität Freiburg (ALU), dem BLNN und dem Naturmuseum Freiburg:
Mittwoch, 26.01.2011, ganztägiges Seminar, 9-17.00h:
Perspektiven der Waldnutzung und des Waldnaturschutzes
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Weitere Vorträge und Exkursionin Kooperation mit dem Alemannischen Institut Freiburg, Vorträge jeweils in der Bibliothek des Alemannischen Instituts, Bertholdstraße 45, Rückgebäude:
Donnerstag, 04.11.2010,
Vortrag, 18.00 Uhr c.t. bis 19.30 Uhr
Fisch und Fischerei im Rhein.
Samstag-Sonntag, 23.-24.10.2010, Einführungsvortrag und Exkursion
„Für das Heil von Körper und Seele“ Samstag, 18.15 h:
Einführung in die Thematik beider Ausstellungen Kosten: 40 €, für Studierende ermäßigt 30 €. Verbindliche Anmeldung bis 08.10.2010 in der Geschäftsstelle des Alemannischen Instituts.
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Kühl, M. Gessert, S. (2010): Entwicklungsbiologie (Reihe UTB basics) 271
S. E. Ulmer, Stuttgart. ISBN 978-3-8252-3331-0 |
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Entwicklung von Indikationssystemen am Beispiel der Elbaue Naturschutz und Landschaftsplanung Stuttgart. Flussauen zählen zu den komplexesten und artenreichsten Ökosystemen Europas. Massive Eingriffe des Menschen in diesen Lebensraum können die Auen stark verändern und für manche Tier- und Pflanzenarten unbewohnbar machen. Das neu erschienene Fachbuch „Entwicklung von Indikationssystemen am Beispiel der Elbaue“ (Verlag Eugen Ulmer) stellt ein Indikationssystem vor, das es ermöglicht, Veränderungen durch Eingriffe in die Landschaft sicher abzuschätzen. Das Buch gibt dem Leser einen Überblick über Indikationssysteme in Gewässern, stellt ausführlich die methodischen Grundlagen zur Ableitung von Indikationssystemen vor und geht am Beispiel des Verbundprojektes RIVA der Entwicklung von Indikationssystemen in Auen nach. Die einzelnen Kapitel spannen einen Bogen von der methodischen Herangehensweise über die Erfassung der abiotischen Rahmenbedingen und Leitparameter, zu den untersuchten biotischen Kompartimenten, bis hin zur Synthese der einzelnen Ergebnisse mittels statistischer Auswertungsmethoden und Überführung der Ergebnisse in ein Indikationssystem und in Prognosemodelle. |
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175 s/w Abbildungen, 60 Tabellen |
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Scholz, M., Henle, K., Dziock, F.
Stab, S., Foeckler, F. (2009): Entwicklung von
Indikationssystemen am Beispiel der Elbaue. 482 S., E. Ulmer, Stuttgart. ISBN 978-3-8001-4427-3 |
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Mikrobiologie Komprimiertes Wissen Stuttgart. Mikrobiologie ist die mit Abstand umfassendste biologische Disziplin. Mikrobiologen definieren ihre Arbeit daher weniger nach organismischen Gruppen, sondern verfolgen eher funktionelle Sichtweisen. Das neue einführende Lehrbuch „Mikrobiologie“ (Verlag Eugen Ulmer) favorisiert die integrierende Sicht auf die Biologie der Mikroorganismen. Es verschafft Studenten einen umfassenden Überblick über diesen Teil der Biologie. Das Buch konzentriert sich auf Bakterien und Archäen (beides Prokaryoten) und Pilze (aus der Domäne der Eukarya). Die Organismusgruppen werden phylogenetisch, nach ihrer aus Sequenzdaten und fossilen Befunden abgeleiteten Entstehungszeit sortiert und vorgestellt und damit ein Verständnis für die Entwicklung der Organismen aufgebaut. Das Buch beinhaltet Kapitel über „Präbiotische Evolution“, prokaryontische Zellen, die Domäne Bacteria, Bakteriophagen, Archaea, Eumycota und Pilz ähnliche Organismen. Im Gegensatz zu anderen Lehrbüchern der Mikrobiologie werden Pilze vom Umfang her fast gleichberechtigt mit den prokaryontischen Lebewesen behandelt, um auch mikrobiologische Ansätze der Biotechnik zu präsentieren. Merksätze, Definitionen und Boxen erleichtern das Lernen. Prüfungsfragen am Ende jedes Kapitels fördern das Verständnis. |
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131
Abbildungen |
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Wöstemeyer, J. (2009):
Mikrobiologie. 208 S., E. Ulmer, Stuttgart. ISBN 978-3-8252-3284-9 |
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Gewesen Winterhalbjahr 2009 / 2010: |
Natur in unserer Kulturlandschaft |
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Gemeinsame Vortragsreihe des „Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz“ im WS 09/10 in Kooperation mit den Adelhausermuseen Freiburg, Abt. Naturkunde und der Universität Freiburg Die
Vorträge finden im Hörsaal des Instituts für Biologie I (Zoologie)
Hauptstraße 1, Freiburg, statt, |
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Mittwoch, 28.10.2009, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Alte Steinbrüche und ihre Bedeutung für Flora und Fauna – Ergebnisse
einer Studie in bayerischen Steinbrüchen und Übertragbarkeit auf die Regio
anhand von Beispielen
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Mittwoch, 11.11.2009, 13-18 Uhr Ökostation Freiburg, Falkenberger Straße
21B, Freiburg Zustand und Zukunft der Landwirtschaft
und des Grünlandes im Schwarzwald
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Mittwoch, 18.11.2009, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Erfolgreiche Naturschutzprojekte mit PLENUM im Kaiserstuhl
Am Kaiserstuhl wird mit dem Förderprogramm PLENUM eine
naturschutzorientierte Regionalentwicklung verfolgt. Matthias Hollerbach,
Projektmanager der Geschäftsstelle PLENUM Naturgarten Kaiserstuhl, wird am
Mittwoch, den 18.11.2009 in einem Vortrag die Naturschutzansätze von
PLENUM anhand einiger Beispiele vorstellen. Im ersten Teil stehen
erfolgreiche Kooperationsprojekte mit Winzern und dem Naturzentrum
Kaiserstuhl im Mittelpunkt, die zur Instandsetzung und Pflege wertvoller
Biotope in der Weinbergsflur dienen. Im zweiten Teil geht es um aktuelle
Entwicklungen und Projekte bezüglich einer naturschutzgerechten Pflege und
Aufwertung von Rebböschungen. Anhand dieser Beispiele wird Matthias
Hollerbach auch beleuchten, mit welchem Naturschutzverständnis PLENUM
arbeitet und welche Rolle das PLENUM-Projektmanagement in der Region im
Hinblick auf die Akzeptanz und die Realisierung von Naturschutzmaßnahmen
spielt. |
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Mittwoch, 02.12.2009, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Naturschutz und Tourismus: Unvereinbare Gegensätze? Beispiel Feldberg |
Der
Feldberg im Schwarzwald. Die vielfältige Landschaft mit ihrer reichen
Ausstattung unterschiedlichster Lebensräume und einer Vielzahl
außerordentlich seltener Pflanzen und Tiere bildet die Grundlage für das
größte und älteste Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg. Aber der
höchste Schwarzwaldberg zieht auch - wie alle höchsten Punkte auf der Welt
- die Menschen an: 1 bis 1,5 Millionen Besucher jährlich wollen sich im
beliebten Ski- und Wandergebiet des knapp 1500 m hohen Feldbergs erholen.
Die Situation ist symptomatisch: Nur allzu oft entsteht in unserem dicht
besiedelten Land dieser Konflikt zwischen Tourismus und Naturschutz, weil
beide die gleichen Grundlagen suchen: Naturnahe Gewässer,
Felslandschaften, strukturreiche Wälder, Mittelgebirge, alpine
Landschaften die Liste könnte lang fortgesetzt werden. Und nicht genug damit, wird der Klimawandel wohl noch ganz neue
Herausforderungen mit sich bringen. Auf der einen Seite die Veränderung
der Schutzgüter durch das Aussterben (oder auch Hinzukommen) von Arten und
die unumkehrbare Veränderung schützenswerter Lebensräume, auf der anderen
Seite die rührige Freizeitindustrie, die immer neue Sportarten erfindet,
um z. B. Wintergäste auch in schneearmen Zeiten zu beschäftigen.Dr. Stefan Büchner, Leiter des Naturschutzzentrums Südschwarzwald am Feldberg, gibt in seinem bildreichen und pointierten Vortrag am Beispiel des Feldbergs einen Überblick über die Konfliktlage und zeigt Wege zu einem konstruktiven Miteinander zwischen Naturschutz und Tourismus auf. |
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Mittwoch, 16.12.2009, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Wiederherstellung von Auen großer Flüsse am Beispiel von Donau und
Rhein
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Mittwoch, 13.01.2010, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Die Wildkatze am Kaiserstuhl – wissenschaftliche Grundlagen für
aktuelle Fragen
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Mittwoch, 27.01.2010, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
„Rezepte gegen lila Kühe“ – über den touristischen Umgang mit
Weidelandschaften. Beispiele aus dem Münstertal und dem Kaiserstuhl.
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Mittwoch, 10.02.2010, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Die Zukunft des Waldes in Mitteleuropa
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Samstag, 06. März 2010, nachmittags
Martial Boutantin,
Société d’Histoire Naturelle de Colmar Treffpunkt zur Bildung von Fahrgemeinschaften: 12.30h, P&R-Parkplatz
Padua-Allee; 2. Treffpunkt 14.00h Musée d'Histoire Naturelle et
d'Ethnographie Musée de France, 11 rue Turenne, 68000 Colmar |
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Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung am 15.
Mai 2009 von: Andreas Braun |
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Die Mitgliederzahl steigt FREIBURG. Einen Anstieg der Mitgliederzahl konnte die Vorsitzende des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz (BLNN), Regina Ostermann, bei der Jahresversammlung vermelden. "22 Neue in einem Jahr – viele davon noch relativ jung, das ist schon beachtlich", freute sich die Forstwissenschaftlerin. |
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| Die positive Entwicklung zeige, dass Naturschutzthemen nach wie vor aktuell seien, was auch das Interesse am Mooswaldbuch des Vereins belege, sagte Regina Ostermann. Allerdings seien die Exkursionen neuerdings nicht mehr so stark besucht wie früher, wofür vielleicht ein Überangebot an naturkundlichen Veranstaltungen in Freiburg verantwortlich sein könnte. "Vielleicht sollten unsere Ausflüge zukünftig eher einen halben Tag anstelle eines ganzen gehen", meinte der zweite Vorsitzende Albert Reif. Neuigkeiten gab es auch in Sachen Bibliothek, deren Verortung aufgrund der Veränderungen in der Freiburger Museumslandschaft in den vergangenen Jahren mehrfach unklar war: Sie bleibt im Naturkundemuseum, wird demnächst aber innerhalb des Gebäudes umziehen. Laut Norbert Widemann vom Adelhausermuseum müsse der Buchbestand abgespeckt werden, weil es am neuen Standort weniger Platz gebe. |
![]() Die Vorsitzende des Vereins, Regina Ostermann, ehrte Helge Körner, der nach 23 Jahren nicht mehr als Schriftleiter kandidierte. | Foto: Andreas Braun |
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Anschließend stellten die Fachschaften des Vereins ihre Aktivitäten vor.
Nadine Reinhard von der Arbeitsgruppe Naturschutz berichtete von einer
anstehenden Untersuchung über den Weißen Waldportier (eine seltene
Schmetterlingsart) im Kappler Großtal. Erfreulich gut laufe die
Erfassung der Käferwelt am Kaiserstuhl: "Wir haben bereits eine Liste
mit mehr als tausend Arten zusammen", erläuterte Frank Baum vom
insektenkundlichen Arbeitskreis. Bei den Vorstandswahlen gab es keine Überraschungen. Eine große Lücke hinterlässt jedoch Helge Körner, der nach 23 Jahren aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt des Schriftleiters der wissenschaftlichen Vereinszeitschrift kandidierte. Körner, bekannt als Herausgeber des Mooswald- und Schönberg-Buchs, war bis 2005 Vorsitzender des Vereins. Für sein Engagement bedankte sich Vereinschefin Ostermann mit einem Buchpräsent. Zunächst wird Peter Rasch, zuständig für den Internetauftritt des Vereins, die Aufgabe kommissarisch wahrnehmen. Wahlergebnisse: Vorsitzende Regina Ostermann,
stellvertretender Vorsitzender Albert Reif, Rechner Wolfgang Müller,
Schriftführer Barbara Hahn und Joachim Bammert (alle wie bisher);
kommissarischer Schriftleiter: Peter Rasch. |
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"Mit dem Begriff ,Mooswälder' sind diesmal ausnahmsweise nicht unsere
Stadtteil-Bewohner, sondern die gleichnamigen Wälder gemeint" , erläuterte
Bürgervereinsvorsitzender und Stadtrat Horst Bergamelli den rund 150 Anwesenden
zu Beginn der Veranstaltung. Dennoch habe die Doppeldeutigkeit durchaus etwas
für sich: "Die Entwicklung der Mooswälder wurde nämlich stark von den Menschen
geprägt, die sich in diesem Gebiet niedergelassen haben" , betonte Helge Körner,
der das stattliche Werk nach jahrelanger Kleinarbeit ehrenamtlich im Auftrag des
Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz (BLNN) herausgegeben hat.
Während früher beispielsweise die Schaffung neuer Siedlungsräume und die
Gewinnung von Brennholz im Vordergrund gestanden hätten, käme dem Mooswald
heutzutage eine neue Bedeutung als Naherholungsgebiet zu, in dem zugleich viele
seltene Tiere und Pflanzen zu Hause seien.
"Das neue Buch ist daher nicht nur eine Natur-, sondern zugleich auch eine Kulturgeschichte des einst von sumpfigen Wäldern geprägten Naturraums zwischen Teningen und Mengen" , so Körner. Beiträge aus den Themenfeldern Geologie und Naturschutz hätten darin ebenso ihren Platz gefunden wie Artikel über archäologische Funde und die Herkunft von Orts- und Flurnamen in diesem Gebiet. Insgesamt liege der Schwerpunkt des neuen Buches aber im naturkundlichen Bereich, wobei auch aktuelle Fragestellungen — etwa über das verstärkte Auftreten von Wildschweinen und den zunehmenden Flächenverlust im Freiburger Mooswald — angesprochen würden. "Das Buch entspricht in ganz besonderer Weise unseren beiden Vereinszielen, nämlich zum Schutz der Natur beizutragen und zugleich auch die Liebe zu ihr zu fördern" , meinte die BLNN-Vorsitzende Regina Ostermann. Deshalb sei es auch als Teil der wissenschaftlichen Mitteilungsreihe des Badischen Landesvereins erschienen und für dessen Mitglieder somit kostenlos erhältlich. Gemeinsam mit dem Bürgerverein und Verleger Ernst Lavori — selbst ein Mooswälder und im Bürgervereinsvorstand aktiv — hoffe man nun, dass sich das Buch rasch zu einem Standardwerk entwickeln werde. "Als solches könnte es bei anstehenden Entscheidungen Berücksichtigung finden und dadurch zum Schutz der Mooswälder vor weiteren drohenden Eingriffen, beispielsweise dem Ausbau der Auto- und Rheintalbahn, beitragen" , so Ostermann. Das Buch "Die Mooswälder — Natur- und Kulturgeschichte der Breisgauer Bucht" (680 Seiten, 29,80 Euro) aus dem Lavori-Verlag ist im Buchhandel erhältlich. |
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Inhalte des Grünlandseminar vom
11.11.2009 |
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Die RheinaueMittwoch, 22.10.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Die Rheinaue - Vom Wildstrom über die TULLA´sche Rheinkorrektur bis zum
„Integrierten Rheinprogramm“ |
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Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war der Oberrhein ein Wildstrom. Bei Hochwasser wurde er immer wieder zur Gefahr für Hab und Gut, Leib und Leben der Menschen. Wie viele Flüsse und Ströme wurde er deshalb „kultiviert“, es kam zur Rheinkorrektion. Die Landnutzung im Umfeld des Stromes war sicherer, aber gleichzeitig behielt der Strom einen Teil seiner Aue. Deiche trennten Beides. Mit dem Ausbau des südlichen Oberrheins zur Energiegewinnung in der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden erneut 130 km² Auen und damit Überschwemmungsgebietsflächen vom Strom abgeschnitten. Der damit verbundene Verlust an natürlicher Hochwasserrückhaltung hat die Hochwassergefahr für die Unterlieger am Oberrhein drastisch erhöht, weshalb Frankreich und Deutschland die Wiederherstellung der Hochwassersicherheit vereinbart haben. Das Land Baden-Württemberg trägt dazu maßgeblich bei. Im Rahmen des hierzu entwickelten „Integrierten Rheinprogramms“ werden an 13 Standorten verschiedene Maßnahmen zur umweltverträglichen Hochwasserrückhaltung umgesetzt werden sowie Schritte zur Erhaltung und Regeneration der Auenlandschaft eingeleitet. |
![]() Regierungspräsidium Freiburg, Ausgebauter Rhein mit geplantem Rückhalteraum Wyhl/Weisweil |
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![]() Peter Birmann (um 1800), Blick vom Isteiner Klotz Rhein-aufwärts gegen Basel, Kunstmuseum Basel |
Literatur: Fachdienst Naturschutz (2000): Vom Wildstrom zur Trockenaue, Natur und Geschichte der Flußlandschaft am Oberrhein, Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg Hügin, Gerhard (1962): Wesen und Wandel der Landschaft am Oberrhein, Verlag Eugen Ulmer Stuttgart HSK – Hochwasserstudienkommission für den Rhein (1978): Schlussbericht Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg (1996): Rahmenkonzept des Landes Baden-Württemberg zur Umsetzung des Integrierten Rheinprogrammes, Materialien zum Integrierten Rheinprogramm, Band 7 Tulla, Johann Gottfried (1825): Über die Rektifikation des Rheins, von seinem Austritt aus der Schweiz bis zu seinem Eintritt in das Großherzogthum Hessen, Abschrift Internet: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/menu/1188090/index.html |
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Entstehungsgeschichte, aktueller Zustand und Zukunftsperspektiven der
Trockenaue am südlichen Oberrhein |
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Der Vortrag am 29.10.2009 in Hartheim erklärt die
Entstehung der Lebensräume der sog. „Trockenaue“ am südlichen Oberrhein
und seine Zukunftsperspektiven. Das Gebiet der „Trockenaue“ umfasst die
ehemaligen Auebereiche des Rheins vor der TULLA'schen Rheinkorrektur, also
westlich des Hochgestades bis hin zum sog. „Restrhein“. Das Gebiet endet
im Norden bei Breisach, im Süden reicht es bis zur Kandermündung südlich
Neuenburg.
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![]() Abb. 1: Im Saumbereich eines Gebüschstadiums hat sich die Dingelorchis (Limodorum abortivum) angesiedelt. 15.5.2007.
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Mittwoch, 05.11.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Frühere und heutige Vegetation der Wälder am Oberrhein |
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Mittwoch, 19.11.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Landschaftsgeschichte am südlichen Oberrhein |
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Der Beitrag behandelt tiefgreifende Veränderungen der Landschaft in der Rheinaue und im Rheintal zwischen Basel und Mannheim. Näher beleuchtet wird der Ausschnitt der Rheinaue zwischen Sasbach und Rhinau sowie der benachbarte Landschaftsausschnitt des Rheintales. Betrachtet wird ein Zeitraum von 220 Jahren, zwischen 1790 und heute. Die wichtigsten Erkenntnisse sind: Die Auewälder am Rhein werden neu geschaffen als Folge der Rheinkorrektion. Sie entstehen als schmales, langes Waldband am begradigten Rhein anstelle früherer Gewässer-, Kies- und Sandbankflächen. In der Rheinaue war der Auewald der Jahre 1880 bis 1900 noch weit von seiner heutigen reichhaltigen Struktur entfernt; er befand sich erst in den Anfängen des systematischen künstlichen Aufbaus. Die Waldflächen im Rheintal nehmen extrem stark ab. Der drastische Verlust der Wälder als Landschaftsbestandteile und Nutzungselemente geschah in zweifacher Form: Einerseits durch großflächige Rodung von Wald und Baumbestand für landwirtschaftliche Zwecke; andererseits gingen große Anteile an baumbestandener Landschaft verloren, weil die Grundsätze zur Waldgestaltung revolutioniert wurden. In 220 Jahren verändern sich dabei die Nutzungsmaßstäbe für die Wälder vollständig. Licht geschlagene, ziemlich junge Wälder mit großen Anteilen an Freiflächen und häufigen Übergängen zu baumbestandenen Wiesen prägten das Rheintal um 1790 und noch 100 Jahre danach. Etwa ab 1880 begannen sich die heute üblichen Grundsätze der Wald- und Landschaftsgestaltung allmählich durchzusetzen. Als Wald galt nicht mehr der lichte, allen Formen der landwirtschaftlichen Nutzung offene Wald, sondern der dichte, voll mit Bäumen bestandene Wald, der keinen landwirtschaftlichen Zwecken mehr dienen sollte. Die Veränderungen der Wald-Feld-Strukturen und der Verlust ausgedehnter Waldgebiete mit 6 – 14 km² Größe wird an Beispielen erläutert. Die Siedlungsfläche nimmt in 220 Jahren drastisch zu. Ihr Anteil
an der Rheinebene ist heute größer als derjenige des Waldes. Insgesamt
ändern sich auch dadurch Natur und Landschaft erheblich in qualitativer
Hinsicht, wahrscheinlich mit Auswirkungen auf das Klima im Rheintal.
Sowohl am Beginn als auch am Ende des untersuchten Zeitraums war die
Landschaft des Rheintals und der Rheinaue intensiv als Kulturlandschaft
genutzt. Die Menschen ließen zu keiner Zeit Raum für gänzlich ungenutzte
Wildnis, für Naturlandschaften heutiger Definition. Aus den Ergebnissen
werden einige Folgerungen für die Bewertung des Naturerbes Landschaft am
Südlichen Oberrhein abgeleitet. |
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Mittwoch, 03.12.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Vogelwelt in der Rheinniederung |
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Die badischen Rheinauenwälder bilden den Lebensraum einer vielfältigen Avifauna. Die Region ist sowohl durch das Wirken des Menschen, als auch durch natürliche Entwicklungen ständig in Veränderungen begriffen. Die verschiedenen Vogelarten reagieren empfindlich, wenn sich für sie essentielle Habitatstrukturen verändern. Daher ist auch die Vogelwelt der Rheinauen ständig im Wandel begriffen. Manche Vogelarten nehmen in ihren Beständen ab, andere zu und wieder andere verschwinden völlig aus dem Gebiet oder erobern es neu für sich. Langjährige Untersuchungen in den Bannwäldern der Rheinaue und eine 2003 auf deutscher und französischer Seite durchgeführte Studie zeigen teilweise überraschende Ergebnisse. Es gibt in den Auen momentan Vogelarten die nur auf einer Seite des Rheines vorkommen. Ältere Hybridpappelbestände bieten einen unerwartet vielfältigen und nahrungsreichen Lebensraum für die Vogelwelt. In den besonders geschützten Bannwäldern waren höhlenbrütende Vogelarten und auch Eisvögel häufiger anzutreffen als im Wirtschaftswald. Kirschen, Birken und Linden können für Höhlenbrüter attraktiver sein als alte Eichen. Es gibt eine an Efeu gebundene Vogelart in den Rheinauen. Die Bestände von Bläßrallen und Teichhuhn nehmen ab, die der Haubentaucher und Schwäne zu. Die Effekte des Orkans Lothar führten regional zu einer Zunahme verschiedener Höhlenbrüter. Rotkehlchen und Baumläufer kommen mit den Folgen eines Hochwassers im Frühling schlechter zurecht als Amsel und Singdrossel. Die Vogelwelt der Rheinauen bildet ein empfindliches Meßinstrument an dem sich Umweltveränderungen gut ablesen lassen. Ihre Beobachtung erweitert unser Verständnis um die komplexen ökologischen Zusammenhänge in der von Wasser und Wald geprägten Landschaft. |
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Zukunftsperspektiven der
Grünlandwirtschaft im Schwarzwald |
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Dr. Hoernstein: "Ausgehend von den klimatischen und standörtlichen Verhältnissen im Schwarzwald werde ich anhand der statistischen Daten einiger Gemeinden die Landwirtschaft und ihre Entwicklung in den letzten erläutern. Dabei muss insbesondere auf den ständigen Rückgang der Betriebe, (1979 in BaWü 1130606 ldw. Betriebe und 2007 noch 52843!) der Tierhaltung und der Flächennutzung eingegangen werden. Es gibt politische, betriebswirtschaftliche und soziale Gründe für diesen Vorgang. Nach dieser Darstellung der Situation werde ich versuchen, die weitere Entwicklung aus meiner Sicht anzusprechen und Lösungsansätze zu zeigen. Diese können in staatlicher Politik oder in kommunalen Beiträgen, in der genauen Analyse des eigenen Betriebes, der Suche nach innerbetrieblichen Verbesserungen oder zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten liegen, aber auch im Verhalten der Gesellschaft. Gerade diese letzten Punkte, so hoffe ich, wird Herr Jäkle aufgreifen und aus seiner Sicht -der Sicht des erfahrenen Praktikers- die Situation und mögliche Lösungen schildern. " |
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Mittwoch, 17.12.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Juwelen unter Wasser – Quellgewässer der Rheinaue (mit Unterwasserfotos
und Filmen) |
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Kristallklare
Quellseen (Gießen) sind charakteristisch für die Rheinaue in Südbaden und
im Elsass. Sie sind Lebensraum für eine mannigfaltige Tier- und
Pflanzenwelt. Mit einzigartigen Foto- und Filmaufnahmen stellt die Freiburger Arbeitsgemeinschaft Limnologie Oberrhein e.V. die Juwelen der Rheinaue vor. Begegnen Sie u.a. Hechten, Süßwasserschwämmen, Armleuchteralgen und amerikanischen Flusskrebsen! Die ökologischen Besonderheiten der sensiblen Gewässer und ihre Bedrohung durch künstliche, so genannte ökologische Flutungen im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms werden aufgezeigt. |
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© Fotos: Arbeitsgemeinschaft Limnologie Oberrhein e.V.
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Mittwoch, 14.01.2009, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Waldbau im Fluss ̶ Erfahrungen aus der Waldwirtschaft in den
Rheinauewäldern im Bereich der freien Fließstrecke bei Rastatt |
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„Waldbau im Fluss“ – in seiner tatsächlichen und übertragenen Bedeutung.
FDir Wicht berichtet über seine Erfahrungen der Waldwirtschaft in der
Stromaue des Rheines im Spannungsfeld von Forderungen des Naturschutzes,
der Wasserwirtschaft, zunehmenden Belastungen für die Waldbesitzer und
sich verändernden natürlichen Rahmenbedingungen. Waldbau unter dem Primat der Überflutungstoleranz der Waldbäume. Welche Rolle kommt der Silberweide, den Pappeln und der Eiche zu? Welche Zukunft haben die alten Hartholzauewälder? Offene Fragen, die auch vor dem Hintergrund der Auswirkungen der letzten Jahrhundertsommerhochwasser 1987 und 1999 auf die Auewälder gestellt werden müssen. |
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Mittwoch, 28.01.2009, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30 HS Zoologie, Hauptstr. 1
Naturschutz am südlichen Oberrhein – Beispiele aus der Arbeit der
Naturschutzverwaltung |
![]() Im Bereich des Regierungsbezirks Freiburg wurden in der Rheinaue bis jetzt 18 Naturschutzgebiete eingerichtet, davon in der sog. "Trockenaue" 7 mit 179 ha und in der feuchten Aue 11 mit 3774 ha. Einige weitere NSG sind noch in Planung. Auf der elsässischen Seite liegen oft angrenzend weitere Schutzgebiete und auch nach Norden anschließend liegen im Regierungsbezirk Karlsruhe weiter große Auen-Schutzgebiete in der ehemaligen Mäanderzone des Rheins. In den letzten Jahrzehnten ging der Naturschutz auch hier von traditionell restriktiv konservierender zu möglichst raumgreifender, mehr landschaftsbezogener Arbeitsweise über. Die klassischen Naturschutzgebiete bilden hierbei Kernbereiche, die aufzuwerten, auszuweiten und zu verknüpfen sind. Im Vortrag werden zunächst naturschutzfachlich besonders wichtige und repräsentative Gebiete mit ihren Besonderheiten vor dem Hintergrund der ursprünglichen Verhältnisse vorgestellt. Anschließend gehen wir auf einige der modernen Naturschutz-Projekte ein : a) Artenschutzprogramm des Landes
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Vorträge WS 2007/2008
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Freitag, 1.2.2008, 17 Uhr c.t. bis 19 Uhr, Kollegiengebäude I, Hörsaal
1098Die Kulturlandschaftsgeschichte des Kaiserstuhls
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Mittwoch, 13.2.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30, Hörsaal Zoologie,
Hauptstr. 1Weinbau im Kaiserstuhl - historische
Entwicklung und heutige Situation
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Mittwoch, 9.1.2008, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30, Hörsaal Zoologie, Hauptstr.
1Bienenfresser, Wiedehopf und Steinkauz– der
Kaiserstuhl und seine Vogelwelt
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Freitag, 23.11.2007, 17 Uhr c.t. bis 19 Uhr, Kollegiengebäude I, Hörsaal
1098Die Böden des Kaiserstuhls
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Die besondere geologische und klimatische Ausgangssituation sowie die
intensive Nutzung der Böden haben im Kaiserstuhl neben den zahlreichen
petrographischen, mineralogischen und botanischen Raritäten zur
Entwicklung sehr spezifischer und teilweise seltener Böden geführt. Für die heutige Verteilung der Landnutzung sind im Kaiserstuhl vor allem auch die Böden verantwortlich. Auf dem bewaldeten Kaiserstuhl-Hauptkamm treten braune Verwitterungsböden aus basischem Vulkangestein oder aus Fließerden auf (Ranker, Braunerden bzw. Parabraunerden). Eine Sonderstellung nehmen die Böden auf Karbonatit im zentralen Kaiserstuhl ein. Auf flachgründigen Rendzinen bilden Trockenrasen und Flaumeichengebüsch eine dem trockenen Standort angepasste Vegetation. Von überregionaler Bedeutung sind die an den west- bis nordexponierten Hängen auftretenden Tschernoseme (Schwarzerden). In den tieferen Lagen der bewaldeten Hänge weisen künstliche Terrassen auf ehemalige landwirtschaftliche Nutzung hin und leiten zum überwiegend weinbaulich genutzten Lösshügelland über. Auf mächtigem Löss wurden die ursprünglich vorhandenen Parabraunerden meist vollständig abgetragen oder bei der Anlage von Terrassen mit unverwittertem, kalkreichem Löss vermischt. Pararendzina aus Löss stellt deshalb im Rebgelände die Leitbodenform dar. Die hohen Kalk- und Schluffgehalte der tiefgründigen Lössböden bedingen ihre günstigen bodenphysikalischen Eigenschaften. Trotz des warm-trockenen Klimas sichert die hohe nutzbare Feldkapazität die Wasserversorgung der Reben. Auf frisch angelegten Terrassen entwickelte sich die Pararendzina innerhalb weniger Jahrzehnte aus unverwittertem, anstehendem oder aufgetragenem Löss. Auf älteren Terrassen entstanden durch die tief reichende Bodenbearbeitung Pararendzina-Rigosole. Nur an wenigen Stellen finden sich die Rebkulturen auch auf Vulkanitböden. Das im Zuge der Bodennutzung von den Hängen abgespülte, meist humose Bodenmaterial sammelte sich im Laufe der Jahrhunderte in den Tälern des Lösshügellands. Die so entstandenen tiefgründig humosen Böden werden Kolluvisol genannt und sind in den tiefsten Tallagen z. T. deutlich von Grund- und Stauwasser beeinflusst. Diese meist mit flachem Talboden als sog. Lösssohlentäler ausgebildeten Talformen sind im Kaiserstuhl durch Akkumulation von abgeschwemmtem Bodenmaterial aus ursprünglich vorhandenen Kerbtälern hervorgegangen. |
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Freitag, 16.11.2007, 17 Uhr c.t. bis 19 Uhr, Kollegiengebäude I, Hörsaal
1098Erdbeben am Oberrhein
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Mittwoch, 17.10.2007, um 20 h im Kornhaus am Marktplatz in Endingen/Kaiserstuhl
Die Nebelwälder der Küstenkordillere in der Umgebung
der Colonia Tovar/Venezuela, ihre Pflanzenwelt, Gefährdung,
Schutzmöglichkeiten
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Das vor über 160 Jahren von deutschen Einwanderern aus der Umgebung des
Kaiserstuhls gegründete Städtchen Colonia Tovar liegt auf fast 2000 m in
der zentralen Küstenkordillere Venezuelas, etwa 70 km westlich von der
Hauptstadt Caracas entfernt. Oberhalb des Ortes haben sich bis heute
prächtige Nebelwälder erhalten. Wachspalmen (Gattung Ceroxylon),
die zu Zeiten von Humboldt zu den am höchsten wachsenden Palmen gehörten,
Nacktsamer mit laubartigen Blättern aus der Familie der Steineiben (Podocarpaceae),
riesige Exemplare von Vertretern aus der Mahagonifamilie (Cedrela
montana), sowie die häufigen Baumfarne hinterlassen auch bei heutigen
Besuchern noch einen unvergesslichen Eindruck. Bedingt durch ihre
isolierte Lage (immergrüne Inseln in einem Meer von trockenerer
Vegetation) hat sich in diesen Nebelwäldern im Laufe der Evolution eine
eigenständige Flora gebildet mit vielen Arten, die sonst nirgendwo auf der
Welt vorkommen (Endemiten). Aus diesem Grunde verdienen die Bergkuppen der
Küstenkordillere unbedingten Schutz, um die Biodiversität des Landes für
die zukünftigen Generationen zu erhalten. |
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Mit
der Verabschiedung der Bodenschutzgesetze auf Landes- und Bundesebene
stehen Böden mit hoher Leistungsfähigkeit zur Erfüllung von
Bodenfunktionen, wie z.B. Standort für Kulturpflanzen oder Filter und
Puffer für Schadstoffe, aber auch seltene Böden unter gesetzlichem Schutz.
Die Kenntnis der Böden und ihrer Verbreitung ist dabei die Voraussetzung
für eine maßvolle Umsetzung dieser Regelungen unter Berücksichtigung aller
beteiligten Interessen. Die große Vielfalt an Böden auf relativ kleiner
Fläche stellt hierbei gerade im Kaiserstuhl eine besondere Herausforderung
dar. |
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FLECK, W. & LINK, B. (2006): Bodenkarte des Kaiserstuhls
und seiner Umgebung 1 : 50 000; − Freiburg i. Br. (Regierungspräsidium
Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe u. Bergbau Baden-Württ.). HÄDRICH, F. & STAHR, K. (1992): Die Böden in der Umgebung von Freiburg i. Br. – Freiburger Geogr. H., 36: 129–195, 13 Abb., 13 Tab.; Freiburg i. Br. HÄDRICH, F. & STAHR, K. (2001): Die Böden des Breisgaus und angrenzender Gebiete. − Ber. Naturf. Ges. Freiburg i. Br., 91, Freiburg. HERMANN, L., JAHN, R., FLECK, W., ZAREI, M., STAHR, K. (2004): The Kaiserstuhl Volcano. − In: STAHR, K. & FLECK, W.: Soils, landscapes and environmental problems. − Excursion Guide Book, Eurosoil 2004; 285 S., zahlr. Abb., Freiburg i. Br. LINK, B. (1999): Blatt 7912 Freiburg im Breisgau-Nordwest. Bodenkt. Baden-Württ. 1 : 25 000; Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe u. Bergbau Baden-Württ.). LINK, B. (2000): Musterprofile auf BK 25, Blatt 7912 Freiburg im Breisgau-Nordwest. Bodenkarte Baden-Württemberg 1 : 25 000, Musterprofile; Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe u. Bergbau Baden-Württ.). MAYER, P. (1986): 50 Jahre Rebflurneuordnung am Kaiserstuhl. Hrsg. Landesamt für Flurneuordnung und Landentwicklung Baden-Württemberg. WILLMANNS, O. & WIMMENAUER, W. (1989): Der Kaiserstuhl – Gesteine und Pflanzenwelt. – 3. Aufl., 244 S., zahlr. Abb., Kt., Stuttgart |
Mittwoch, 5.12.2007, 20 Uhr c.t. bis 21 Uhr 30, Hörsaal Zoologie,
Hauptstr. 1 Lebensräume des Kaiserstuhls und ihre
Veränderungen
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Sonntag, 09.09.2007: Naturkundliche Exkursion am Schönberg für Kinder (... und Eltern ...) Treffpunkt: 14 h, Parkplatz an der Berghauser Kapelle (zwischen Ebringen und Wittnau) Um 14 h beginnt die Kinderexkursion (Alter ca 6 bis ca 12 Jahre). Hierzu werden Gruppen zu 4 Kindern gebildet. Erwachsene können als Betreuer der Gruppe mit diesen mitgehen und bei der Lösung der Aufgaben behilflich sein. Die Kindergruppen erhalten ein Aufgabenblatt und müssen in den folgenden 2 Stunden verschiedene Probleme lösen, z.B. Blätter sammeln und zeichnen, 3 verschiedene Baumrinden "abpausen" o. dgl. Abschließend gibt es bei geeignetem Wetter Grillwürstchen. Exkursionen im Rahmen des "Tages der Artenvielfalt".
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Sonntag, 22.04.2007: Weinbergsflora und Niederwälder in der elsässischen Vorbergzone Prof. Dr. Otti Wilmanns, Dr. Regina Ostermann Beblenheim: Weinbergsbewirtschaftung, Rebunterwuchs, Wildtulpen u.a. Geophyten. Niederwälder am Sigolsheimer Berg und Rosenbourg Abfahrt: 8.30 Uhr, ab P+R Paduaallee Freiburg. PKW mitbringen – wir bilden Fahrgemeinschaften. Weiterer Treffpunkt um 9 h 45 an der Cave vinicole in Beblenheim. Rückkehr gegen 18 Uhr. |
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Sonntag, 20.05.2007: Geologische Exkursion in die Vogesen Martial Boutantin (Colmar), zusammen mit der Société d'histoire naturelle de Colmar Verwerfungen in der Vorbergzone bei Ribeauville. Migmatite bei Trois Epis und Kayersberg. Geologie, Glazialgeomorphologie: Lac Blanc, Lac Noir. Abfahrt: 8.00 Uhr, ab P+R Paduaallee Freiburg. PKW mitbringen – wir bilden Fahrgemeinschaften. Weiterer Treffpunkt um 9.00 Uhr am Parkplatz vom Rathaus von Ingersheim. Rückkehr gegen 19 Uhr. |
Landschaft im Elsaß Gestern – Heute – und Morgen?Mittwochs, 20.15 Uhr |
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25.10.2006 „École des Charbonniers – zum Wald im
Elsaß und seiner historischen Nutzung“ |
Eine
der bedeutendsten und am weitesten verbreiteten Waldnutzungen war im
mitteleuropäischen Mittelgebirgsraum die Herstellung von Holzkohle
(Köhlerei) in stehenden Rundmeilern. Sie fand vor allem nach dem
Mittelalter und vor dem Beginn der Nutzung fossiler Energieträger während
des 17. und 18. Jahrhunderts statt. Dabei war der Wald mit seinem
differenzierten Holzangebot zugleich Lehrwerkstatt und Lernort: „die
Schule der Köhler“; vom lokalen natürlichen Holzangebot der Wälder
waren die Köhler in hohem Maße abhängig. Ihre Hauptwirkungsstätten waren
die ausgedehnten, schwer zugänglichen und schlecht erschlossenen
Waldgebiete. Trotz der großen Bedeutung der Köhlerei finden sich in
historischen Schriftquellen nur selten konkretere Angaben zu derartigen
Waldnutzungen. Detaillierten Aufschluss über die früheren Aktivitäten der
Köhler geben die sehr zahlreichen Rückstände der Holzkohle-Herstellung im
Gelände, die heute noch an Hunderten v on
Meilerplätzen vorhanden sind. Sie können wissenschaftlich analysiert
werden und liefern wertvolle Informationen zu den Wäldern der
Vergangenheit und ihrer Nutzung und Veränderung durch den Menschen. In
diesem Sinne können wir noch heute dem Weg der Köhler, der „Rue des
Charbonniers“, folgen und bei ihnen in die Schule gehen, indem wir ihre
Überlieferung nutzen und ihre Hinterlassenschaften aus dem Gelände
holzkohleanalytisch untersuchen. |
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Weiterführende Literaturhinweise: Ludemann, T. (2002): Die Rückstände der Köhlerei im Hotzenwald als Informationsquelle zur naturnahen Waldwirtschaft. - Mitt. bad. Landesverein Naturkunde Naturschutz N. F. 18: 95-105. Freiburg i. Br. Ludemann, T. & Nelle, O. (2002): Die Wälder am Schauinsland und ihre Nutzung durch Bergbau und Köhlerei. - Freiburger Forstl. Forschung 15: 139 S. Freiburg i. Br. Ludemann, T. (2003): Large-scale reconstruction of ancient forest vegetation by anthracology – a contribution from the Black Forest. – Phytocoenologia 33 (4): 645-666. DOI 10.1127/0340-269X/2003/0033-0645. Ludemann, T. (2004): Arbeitsgruppe Wald - Geschichte - Anthrakologie. - ZAM Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 31 (2003): 188-192. Bonn (Habelt). Ludemann, T., Michiels, H.-G. & Nölken, W. (2004): Spatial patterns of past wood exploitation, natural wood supply and growth conditions: indications of natural tree species distribution by anthracological studies of charcoal-burning remains. – Eur. J. Forest Res. 123: 283-292. DOI 10.1007/s10342-004-0049-z. Ludemann, T. (2005): Natürliche Baumartenzusammensetzung - Standortswald. - In: Teuffel, K.v. et al. (Hrsg.): Waldumbau für eine zukunftsorientierte Waldwirtschaft: 96-100. Berlin, Heidelberg (Springer). Ludemann, T. (2006): Gegenwartsbezogene Landschaftsgenese des Schwarzwaldes und der Vogesen auf der Grundlage paläoökologischer Untersuchungsmethoden. – In: Kulke, E., Monheim, H. & Wittmann, P. (Hrsg.): GrenzWerte. Tagungsbericht und wissenschaftliche Abhandlungen des 55. Deutschen Geographentages Trier 2005 (Dt. Ges. f. Geographie): 517-526. Nölken, W. (2003): Holzkohleanalytische Untersuchungen zur Waldgeschichte der Vogesen im Tal von Miellin. - Freiburger Universitätsblätter 160 (2): 111-118. Freiburg (Rombach). Nölken, W. (2004): Holzkohleanalytische Untersuchungen an Meilerplätzen in den Südvogesen. - ZAM Zeitschrift für Archäologie des Mittelalters 31: 196. Bonn (Habelt). Nölken, W. (2005): Holzkohleanalytische Untersuchungen zur Waldgeschichte der Vogesen. - Diss. Univ. Freiburg, Biologie/Geobotanik: 182 S. Links: Thomas Ludemann Holzkohleanalytische Untersuchungen zur Waldgeschichte der Vogesen Wandel des Waldkleides von Schwarzwald und Vogesen in der vegetationshistorischen Dimension Historische Energieholznutzung, Standortsbedingungen und Waldvegetation im Mittelgebirgsraum Zentraleuropas Köhlerei und Holzkohlenanalyse Köhlerei und Holzkohlenanalyse: Beispieldiagramm |
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08.11.2006
Schmucke Dörfer, selbstbewußte Städte -
Zur Siedlungsgeschichte des Elsaß |
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Eine große Siedlungsdichte und eine Vielzahl von Siedlungstypen
kennzeichnen das Elsaß. Zu den Vorzügen, mit denen die Natur den Raum
zwischen Rhein und Vogesen, Mülhausen und Weißenburg ausgestattet hat,
gehören fruchtbare Böden und für den Rebbau geeignete Lagen. Seit
vorgeschichtlicher Zeit verläuft durch das Elsaß eine der bedeutendsten
europäischen Verkehrsachsen, die den Mittelmeerraum mit dem Nord- und
Ostseeraum verbindet. Im Laufe der Geschichte haben die Elsässer die
Herausforderungen von Natur und Verkehrslage angenommen. Mit Fleiß und
Phantasie haben sie schmucke Dörfer und selbstbewußte Städte entstehen
lassen, reiche Klöster, stolze Burgen und furchteinflößende Festungen
gebaut.
Zur Einführung und Vertiefung: |
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22.11.2006
Lebende Erdgeschichte - Die Entstehung
des Rheingrabens und der Vogesen |
Auch
wenn in der französischen Literatur gelegentlich der Begriff "Plaine
d'Alsace" mit "Oberrheingraben" gleichgesetzt wird, handelt es sich dabei
dennoch um eine grenzüberschreitende Bruchstruktur. Auch Schwarzwald und
Vogesen haben natürlich genetisch gleiche Wurzeln. Dennoch sollen der
Vortragsankündigung gemäß hier nur die westliche Seite des
Oberrheingrabens und die Vogesen behandelt werden. Das Gebiet ist
allerdings sehr groß und seine geologische Entstehungsgeschichte würde
Stoff genug für eine ganze Vorlesung bieten. Daher sollen nach einer
einführenden Gesamtübersicht zwei Gebiete aus unterschiedlichen Gründen
etwas näher behandelt werden: zum einen das Dollertal bei Masevaux, weil
es einen guten Querschnitt geologischer Phänomene bietet und die
Schichtenfolge vom Quartär bis ins Grundgebirge reicht. Zweitens das
Gebiet um den Bastberg bei Bouxwiller wegen seiner
wissenschaftsgeschichtlichen und "geopoetischen" Bedeutung. |
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Weiterführende Literatur ALSACE NATURE (1994) : Vosges sauvages. – Editions Alsace Nature, Strasbourg (ISBN 2-9508406-0-4) BOHLY, BERNARD & EHRET, MICHEL (1997) : Bourbach-le-Bas et les mines de fer des Vosges du Sud. – Les Editions du Patrimoine Minier, Institut Polytechnique de Severans (ISBN 2-9505231-2-9) von ELLER, J.-P. (1984): Guides géologiques régionaux. Vosges - Alsace. – Masson, Paris (ISBN 2-225-78496-5) vergriffen; in Bibliotheken einsehbar FLAGEOLLET, JEAN-CLAUDE (2003) : Sur les traces des glaciers vosgiens.- Editions CNRS, Paris (ISBN 2-271-05960-7) *GALL, JEAN-CLAUDE (2005) : Alsace, des fossiles et des hommes. – Editions La Nuée Bleue /DNA, Strasbourg (ISBN 2-7165-0655-8) [ca. 30,- €] * GEYER, MATTHIAS (2006) : La Doller au fil du temps - Zeitreise im Dollertal (zweisprachig). – Maison de la Géologie - GeoVosges, Sentheim [5,- €] JUBIEN, F. & SIMON, O. (éd.) (1999) : Parc Naturel Régional des Ballons des Vosges. – Guides Gallimard, Paris (ISBN 2-74-240563-1) MENILLET, F. et al. (1989) : Carte géologique de la France au 1/50'000 avec notice explicative (N° 412 Thann). – BRGM, Orléans (ISBN 2-7159-1412-1 REITZER, JEAN-LUC (éd.) (1990): Les Vosges du Sud – du Rossberg au Ballon d’Alsace. – Editions La Nuée Bleue /DNA, Strasbourg (ISBN 2-7165-0247-1) SELL, YVES (éd.) (1998) : L’Alsace. Géologie, milieux naturels, flore et faune. – Delachaux & Niestlé, Lausanne et Paris (ISBN 2-603-01100-6) * Diese beiden Publikationen sind am Vortragsabend direkt erhältlich. Bitte melden Sie Ihr Interesse an meine E-Mail Adresse geotourist@aol.com, damit ich den Bedarf größenordnungsmäßig abschätzen kann.
www.geotext.de -
www.geoalb.de -
www.vulkane-im-hegau.de -
www.geotourist-freiburg.de |
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06.12.2006:
Die Hochvogesen und ihre Pflanzenwelt -
ganz anders als der Schwarzwald? |
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Die Pflanzenwelt der Vogesen – Fremdes und Vertrautes. Wer in den Vogesen wandert, merkt es schon nach kurzer Zeit: Das ist nicht der Schwarzwald, das ist nicht die vertraute Vegetation. Was sind die Besonderheiten der Vogesen, wie sind sie zu erklären? Zur Beantwortung dieser Fragen sind vegetationsgeschichtliche Argumente und standörtliche Erwägungen und darüber hinaus die Rolle des wirtschaftenden Menschen in gleicher Weise wichtig. Dies soll an mehreren Beispielen erläutert werden.
Literaturempfehlung: |
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10.01.2007
Die südelsässischen Eichenwälder -
Nutzungsgeschichte, Vegetation und Insektenreichtum |
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24.01.2007
Die Niederwälder am Fuß der Vogesen und
ihre Kulturgeschichte |
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Zwischen Marlenheim und Thann, längs dem elsässischen Weinberg, zieht sich
am Fuß der Ostvogesen ein fast ununterbrochenes Band unterschiedlichster
Niederwaldtypen, die heute noch landschaftsprägend sind, auch wenn sie
nicht mehr bewirtschaftet werden. Um so mehr sind sie Zeugen jener
Waldnutzung, die grundlegend für den Reichtum der elsässischen
Kulturlandschaft war. Die heutigen Niederwälder faszinieren, nicht nur
durch ihre Geschichte, sondern auch, je nach Vegetationstyp, durch
floristische Mannigfaltigkeit oder durch Artenarmut.
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07.02.2007
Urwald oder Kulturwald: Die Auenwälder
am Rhein |
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14.02.2007
Zielsetzung und Perspektiven des
Naturschutzes im Elsaß |
Un
patrimoine naturel de grande valeur existe encore en Alsace, en plaine
comme dans les Vosges, mais est-il sérieusement protégé et par quels
moyens ? Malgré un arsenal de moyens juridiques et un attachement profond
de la population, la réponse est malheureusement négative. Patrick
Barbier, président d'honneur d'Alsace Nature, esquissera les moyens
nécessaires à une politique de protection et valorisation de la nature sur
la rive gauche du Rhin.Das Elsaß ist mit einer Vielzahl von herausragenden Lebensräumen ausgestattet, sowohl in der Rheinebene als auch in den Vogesen. Hierbei stellt sich die Frage, ob der jeweilige Schutzstatus angemessen ist, und ob die Schutzmaßnahmen adäquat sind. Das muss insgesamt gesehen klar verneint werden. In diesem Zusammenhang wird Patrick Barbier, der Präsident von "Alsace Natur", die bestehenden Schutzmaßnahmen erläutern und die notwendigen Maßnahmen für eine Naturschutzpolitik darstellen, um die Natur links des Rheins auch für die Zukunft zu erhalten. |
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Freiburger Tag der Artenvielfalt 2007 (Textquelle: www.oekostation.de) am 16.06.2007 von 21:30 bis
23:00 Der "GEO-Tag der Artenvielfalt" hat sich bundesweit mittlerweile zur größten Feldforschungsaktion in Deutschland entwickelt. In Freiburg haben sich in diesem Jahr 14 verschiedene Naturschutzverbände und -Initiativen, sowie 3 Ämter der Stadt Freiburg und das Ökomobil des Regierungspräsidiums zu dem "Freiburger Netzwerk Artenvielfalt" zusammengeschlossen. Am 9. GEO-Tag der Artenvielfalt sind alle Naturfreunde und Naturbegeisterte zum Naturentdecken und -erleben aufgerufen. In diesem Jahr wurde in Freiburg ein Gebiet im Stadtteil Vauban ausgewählt. Zentraler Treffpunkt ist jeweils am Ökomobil beim Weidenpalast an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie im Vauban. Hier bieten die Partner des Freiburger Netzwerkes Artenvielfalt am Samstag, 16. Juni und Sonntag, 17. Juni den ganzen Tag über viele Exkursionen und Naturerkundungen zu den verschiedensten Tier- und Pflanzengruppen an. Der Freiburger Tag der Artenvielfalt wird in diesem Jahr von dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg Edmund Hensle 11:00 Uhr am zentralen Veranstaltungsort eröffnet. Im Anschluss spricht die Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik des Grußwort für die Stadt Freiburg. Nicht nur Experten sind gefragt: Jeder, der sich für die Natur und für deren Schutz interessiert, kann mitmachen - insbesondere auch Familien mit Kindern. Unter Anleitung von Fachleuten werden die verschiedenen Biotope und Lebensräume am Wald, am Wasser und auf den Wiesen untersucht und Tier- und Pflanzenarten bestimmt. Das genaue Veranstaltungsprogramm mit dem Zeitplan der Exkursionen und einer Übersicht der Infostände steht in einem Flyer hier www.oekostation.de/docs/Freiburger_GEO_Tag_der_Artenvielfalt_2007_Exkursionen.pdf (127 KB) Eine Übersichtskarte (200 KB) mit dem Lageplan steht hier Ein Flyer mit der Zusammenstellung der 2006 beteiligten Veranstalter
steht hier:
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Tod dem Museum für Naturkunde? Während der Mitgliederversammlung des BLNN wurde spontan beschlossen, mit einer Öffentlichkeitskampagne Zeichen zu setzen zum Erhalt des Naturkundemuseum. Nachfolgende Anzeige wurde rechtzeitig zum Freiburger Einkaufs-Mega-Samstag, dem 05. Mai 2007 in der Badischen Zeitung geschaltet, an dem das Adelhauser Museum mit einem bunten Veranstaltungsprogramm "als Museum der Herzen" aktionsreich auf sich aufmerksam machen und die Unterschriftenaktion zum Erhalt des Museums in der Gerberau 32 fortsetzen konnte.
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![]() Die scheidende Vorsitzende des BLNN Anuschka Jahnke (links) mit ihrer Nachfolgerin Regina Ostermann. (FOTO: BRAUN) |
Badische Zeitung vom Freitag,
11. Mai 2007 Einsatz für das Museum
FREIBURG. Im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz (BLNN) stand die drohende Schließung des Adelhausermuseums: Der Verein, der zu den Mitgründern des Museums zählt und dort über Jahrzehnte hinweg so etwas wie seine "natürliche Heimat" hatte, müsste dann einen neuen Ort für seine umfangreiche Bibliothek suchen. |
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Gespräche mit der Stadt Freiburg hätten leider nichts gebracht: "Zwar
wurde uns ein Platz in Günterstal angeboten, allerdings wollte die Stadt
dafür eine Miete sehen", schilderte die scheidende Vorsitzende Anuschka
Jahnke den Verlauf der Gespräche mit Kulturbürgermeister Ulrich von
Kirchbach (SPD). Eine Raummiete könne der Verein aus seinen
Mitgliedsbeiträgen, die für Naturschutzarbeit und wissenschaftliche
Publikationen verwendet würden, nicht aufbringen. "Es stünde der
Öko-Hauptstadt Freiburg eigentlich gut an, dem BLNN durch Bereitstellung
einer geeigneten Räumlichkeit Unterstützung zu signalisieren", gab sich
Jahnke enttäuscht. Fachzeitschriften, die der Verein abonniert hat,
werden bis zur weiteren Klärung derzeit in der Universitätsbibliothek
und in der Biologie ausgelegt, um Interessenten einen Zugang zu
ermöglichen. Außerdem sei man seit kurzem im Gespräch mit dem
Bürgermeister der Gemeinde Gottenheim: "Dort werden demnächst mehrere
kleinere Bibliotheken zusammengefasst; eventuell könnten wir dann da
unterkommen", sagte Schriftführer Joachim Bammert. Die Bibliothek würde
dann auch öffentlich zugänglich sein; allerdings sei man noch ganz am
Anfang der Verhandlungen. Aber nicht nur wegen der Vereinsbibliothek sehe man in der Schließung des Museums ein falsches Signal, hieß es gleich mehrfach aus den Reihen des Vorstands. Mehrere Mitglieder des akademisch geprägten Naturschutzvereins erklärten sich spontan bereit, jeweils einen Betrag von 250 Euro für eine Öffentlichkeitskampagne zum Erhalt des Naturkundemuseums zu spenden, so dass der Rechner des Vereins, Wolfgang Müller, bereits am Ende der Versammlung über einen Betrag von 4000 Euro für diesen Zweck verfügen konnte. Außerdem standen Vorstandswahlen an, bei denen eine neue Vorsitzende gewählt wurde: Da es Anuschka Jahnke bereits vor einigen Monaten beruflich nach England verschlagen hat, kann sie diese Tätigkeit nicht mehr weiter ausüben. "Ich habe diese Arbeit sehr gerne gemacht", betonte die Biologin; zwei Jahre lang bekleidete sie dieses Amt. Zur Nachfolgerin Jahnkes wurde Regina Ostermann gewählt. Die promovierte Forstwirtin und Gärtnerin arbeitet an der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt und betreibt ein eigenes Planungsbüro für Wald- und Landschaftsökologie. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Wie jedes Jahr stellten die einzelnen Arbeitsgruppen ihre laufenden Projekte vor: Während die Arbeitsgruppe Naturschutz mit finanzieller Unterstützung des Regierungspräsidiums verschiedene Amphibiengewässer weiterentwickeln möchte, haben sich die Insektenkundler vorgenommen, die Käferwelt des Kaiserstuhls umfassend zu erforschen. "Das ist ein großes Projekt, das sicherlich seine Zeit brauchen wird", erläuterte Winrich Mertens die Pläne des Arbeitskreises. Schriftleiter Helge Körner berichtete von ersten Überlegungen, ein Buch über den Mooswald herauszubringen, nachdem das Schönberg-Buch inzwischen abgeschlossen sei. Wahlergebnisse: Vorsitzende Regina Ostermann (für Anuschka
Jahnke), stellvertretender Vorsitzender Albert Reif, Rechner Wolfgang
Müller, Schriftführer Barbara Hahn und Joachim Bammert, Schriftleiter
Helge Körner (alle wie bisher). |
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BLNN- Bibliothek in Raumnot: Achtung: Änderungen bei den Vortragsterminen des Freiburger Entomologischen Arbeitskreises! |
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Badische Zeitung vom Freitag, 12. Mai 2006:
Bibliothek muss ausziehen |
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Von unserem Mitarbeiter Andreas Braun FREIBURG. Ein wesentlicher Punkt bei der Mitgliederversammlung des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz (BLNN) war die Frage nach der Zukunft der vereinseigenen Bibliothek, die derzeit noch im Adelhausermuseum untergebracht ist: “Wegen notwendiger Brandschutzmaßnahmen wird die Vereinsbibliothek in absehbarer Zeit ausziehen müssen”, erklärte Museums-Mitarbeiter Norbert Widemann. |
Die Vereinsvorsitzende Anuschka Jahnke (rechts) überreicht dem neuen Ehrenmitglied Otti Wilmanns die Urkunde sowie das Präsent (Wein und Sprargel). |
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Aufgrund der Neustrukturierung der Freiburger Museumslandschaft sei, so
die Vereinsvorsitzende Anuschka Jahnke, nicht davon auszugehen, dass man
nach Abschluss der Arbeiten wieder zurückziehen könne. Sie rief die etwa
40 anwesenden Mitglieder dazu auf, sich Gedanken über den Verbleib der
Bibliothek zu machen: “Wer eine Idee hat, soll sich beim Vorstand
melden” . Der Rechner des Vereins, Wolfgang-Harry Müller, verwies auf
den hohen Wert des vereinseigenen Buchbestands: “Man sollte nicht
vergessen, dass in den letzten Jahren rund hunderttausend Euro in die
Bibliothek gesteckt worden sind.” Unter den Büchern seien auch einige
Raritäten. |
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Neuerscheinung: „Der Schönberg – Natur- und Kulturgeschichte eines Schwarzwald-Vorberges“ Auf 470 Seiten beschreiben 23 Fachautoren
Mit den über 200 Schwarzweißabbildungen und fast ebenso vielen Farbfotos (auf 48 Tafeln) ist sowohl ein fachlich informatives als auch repräsentatives Dokument über diesen einzigartigen Berg entstanden, über den der Freiburger Zoologe Konrad Guenther in seinem 1935 erschienenen „Freiburger Naturbüchlein“ schrieb: „Für den Naturfreund ist dieser Berg d e r schöne Berg schlechtweg“. Mitglied des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz erhalten dieses Buch anstelle der Jahreshefte für 2005/06 (sowie separat ein Begleitheft mit Buchbesprechungen und den BLNN-Interna). Buch und Begleitheft zählen damit als Band 19 (2005/06) unserer Mitteilungen. Nun eine Bitte an unsere Mitglieder aus Freiburg und Umgebung: Das würde unsere Kasse spürbar entlasten, und Sie hätten den Vorteil, das lang erwartete Schönberg- Buch auch schon gleich in die Hand zu bekommen. Mit dem dann noch verbleibenden Postversand beginnen wir erst nach unserer Mitgliederversammlung am 26. April 2006. Mit freundlichen Grüßen |
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| Gewesen 2006: | |
| Sonntag, 27. August 2006
Der Schneckenberggipfel bei Achkarren
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Freiburger Tag der Artenvielfalt 2006 in der Wonnhalde |
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http://www.oekostation.de/de/aktuell/aktuell_.htm http://www.geo.de/GEO/wissenschaft_natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/ |
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| Samstag, 13. Mai 2006
Auenökologie und IRP am Oberrhein
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| Sonnabend, 20. Mai 2006
Botanische Exkursion auf die Hegaualb: Naturschutz und
Landschaftspflege auf Reliktstandorten
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Naturschutz im Regierungsbezirk Freiburg seit dem ersten
Europäischen Naturschutzjahr 1970
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Mittwoch, 09.11.2005 Erhalt seltener und gefährdeter Arten am Beispiel des Hegau
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Mittwoch, 23.11.2005 Biotop-Forschungen und Konsequenzen für den Naturschutz
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Mittwoch, 07.12.2005 Grünland im Schwarzwald im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Pflegefall
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Mittwoch, 11.01.2006 Wiederherstellung von Auen-Lebensräumen am Oberrhein in Südbaden
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Mittwoch, 25.01.2006 Naturnähe im Wirtschaftswald – was ist das?
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Mittwoch, 08.02.2006 Aktiver praktischer Naturschutz in der Umgebung von Freiburg
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| Gewesen 2005: | |
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Bildquelle: http://www.kachold.de |
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| Liebe Mitglieder, wir freuen uns, passend zu unserer letzten Vorlesungsreihe „Der Hegau“, Ihnen im Sommerhalbjahr 2005 zwei Exkursionen in den Hegau (E2) (E3) anbieten zu können. Zusätzlich führen wir noch eine Exkursion ins Liliental im Kaiserstuhl durch. Über eine rege Teilnahme würden wir uns freuen, es erwartet uns ein interessantes Programm! |
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| Nähere Informationen zu allen Exkursionen
erhalten Sie bei der 2. Vorsitzenden Anuschka Jahnke Tel.: 0761/ 203-2938 oder E-Mail: anuschka.jahnke(at)biologie.uni-freiburg.de Für die dritte Exkursion ist eine verbindliche Anmeldung notwendig, bitte benutzen Sie die Druckversion. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! (Bitte schönes Wetter mitbringen) |
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| Exkursion 1: | |
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Das Versuchsgelände Liliental der FVA im Kaiserstuhl |
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Leitung: Herr Manuel Karopka (Dipl.Ing. Gartenbau (FH), technischer Leiter der Forstpflanzenzüchtung der FVA) |
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Treffpunkt:
Samstag, 21. Mai 2005 um 10.00 Uhr am Gasthaus Linde im Liliental. |
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Programm: Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) unterhält im Kaiserstuhl seit 1958 das Versuchsgelände Liliental. Die etwa 80 ha große Anlage liegt auf dem Gelände des Mitte des 19. Jahrhunderts gegründeten, ehemaligen landwirtschaftlichen Gutsbetriebes „Lilienhof“, 80 ha wurden der FVA 1957 nach dem Konkurs des Betriebes als Versuchsflächen überlassen. In den folgenden Jahren wurden dann Anbau- und Herkunftsversuche, Nachkommenschafts- und Klonprüfungen durchgeführt, sowie forstliche Samenplantagen und ein umfassendes Arboretum mit heimischen und fremdländischen Gehölzen angelegt. Die Versuchsflächen unterliegen bis heute einem ständigen Wandel. Laufend werden abgeschlossene Versuche durch Neue mit aktuellen Fragestellungen ersetzt, neue Samenplantagen werden angelegt und ältere Arboretumsteile und Versuchsanpflanzungen werden regelmäßig durchforstet. Die Anlage und aktuelle Forschungsvorhaben werden vom Leiter der Versuchsgeländes, Herrn Manuel Karopka, in einem Rundgang erklärt. Für botanische Fragen steht Herr Frank Bode (Dipl.-Landschaftsökologe) zur Verfügung. |
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Kosten: für Mitglieder kostenlos, für Nichtmitglieder: 2.- € |
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| Exkursion 2: | |
Der nördliche Hegau |
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Leitung: Herr Dr. J. W. Bammert |
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Treffpunkt:
Sonntag, den 05. Juni 2005 um 8.00 Uhr am Wiehrebahnhof mit
Fahrgemeinschaften. |
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Programm: Es ist vorgesehen, den Neuhewen, den Mägdeberg und den Offerenbühl zu besuchen sowie ein sehr schönes Naturschutzgebiet bei Zimmerholz. Wir werden dabei die drei wichtigsten Vulkangesteine des Hegaus kennenlernen und verschiedene Felsfluren und Trockenrasen betrachten. Auch berühren wir Wald-, Gebüsch- und Saumbereiche, die für den Hegau typisch sind. Auf dem Neuhewen und dem Mägdeberg stehen Burgruinen aus deren Geschichte etwas erzählt werden soll. Beide stehen etwas zu Unrecht im Schatten ihrer berühmteren „Kollegen“ Hohentwiel und Hohenkrähen. |
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| Exkursion 3: | |
Große Busexkursion in den Hegau (Geologie, Archäologie und Botanik) |
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Treffpunkt: Samstag, den 2. Juli 2005 um 7.30 Uhr am Dorint Hotel gegenüber dem Hauptbahnhof mit einem Reisebus der Fa. Sutter |
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Programm:
Station 1: Am Rasthof Hegau wird uns Herr Dr. Matthias Geyer
(Dipl.-Geologe) eine Einführung und einen Überblick zum Naturraum Hegau
(bei hoffentlich guter Sicht...) geben. |
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Gruppe 1 Mit Herrn Dr. Geyer wird ein Teil des vor einigen Jahren eingerichteten Vulkanlehrpfads am Hohentwiel erkundet. Auf den Informationstafeln wie auch in den ausführlichen Zusatzerklärungen werden neben Geologie, Vulkanismus sowie Landschaftsgeschichte und Biologie auch Themen wie Naturschutz und Landschaftspflege angesprochen. |
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Gruppe 2 Mit Herrn Eberhard Koch vom BUND Naturschutzzentrum Westlicher Hegau werden verschiedene botanisch interessante Stationen im Hegau angefahren (mit dem Reisebus). Seltene Pflanzen und deren Lebensräume werden erklärt. Zusätzlich wird ein Überblick über diese vielfältige Kulturlandschaft gewonnen. |
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Station 3:
Gemeinsam kehren wir am Mittag beim Schäfer Dr. Hubertus Bod auf dem
Hohentwiel ein und erhalten ein zünftiges Vesper. Station 4: Am Nachmittag geht es zum Hegau-Museum Singen, wo uns in einer Führung die reichen steinzeitlichen Funde anschaulich erklärt werden. Den Ausklang bringt dann je nach Lust und Laune ein Besuch des Petersfelsen oder eine Kaffeepause am Aachtopf. Rückkehr in Freiburg gegen 20.00 Uhr. |
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Kosten:
25.- EUR für Mitglieder, 30.- EUR für Nichtmitglieder. Bezahlung im Bus
(bitte passend). Im Preis enthalten sind die Busfahrt im Reisebus, alle
Führungen und Eintrittsgelder und das Mittagsvesper ohne Getränke. |
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| Vorträge | |
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DER HEGAU
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Geologie des Hegaus Geschichtliche Grundzüge des Hegaus von der Römerzeit bis zur Gegenwart Artenvielfalt in der Vegetation des Offenlandes im Hegau Schmetterlinge und Heuschrecken im Hegau - an ausgewählten Beispielen
Grenzüberschreitende Bewirtschaftung
des Grundwassers |
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